Experiment - Pflanzen und elektrische Felder
Inhaltsübersicht
- Einleitung
- Geschichte
- Versuchsaufbau
- Ergebnisse
- Fehlerbetrachtung und Fazit
Einleitung
Nach unseren Kresse und Symbole Versuch stießen wir auch auf Versuche, die den Einfluss elektrischer Felder auf Pflanzen untersuchten. Diese wollten wir selber nachmachen. Der Versuch startete am 05.01.2011.
Geschichte
Erstmals in den Medien tauchte die Thematik durch eine Sendung 1988 im schweizerischen Fernsehen: Youtube - Der Urzeitcode Teil 1. Es wurden verändere Maipflanzen, Farne und Forellen vorgestellt. Die Entdeckung machten damals Forscher des Chemieunternehmen Ciba-Geigy. Einerseits sollten Erträge massiv gesteigert worden sein, anderseits auch "Urformen" von Pflanzen und Tieren wieder sich gebildet haben. Die Pflanzen und Tiere waren auch robuster.
Schnell merkte der Konzern aber, dass man sich selber ins Fleisch schnitt. Pflanzen mit mehr Ertrag ohne Dünger und robuster ohne Pflanzenschutzmittel?! Das Verfahren wurde patentiert und die Forschungen verschwanden im Nichts.
Im Buch Der Urzeit-Code wird das Thema umfangreich behandelt. Auch aktuelle Forschungen (natürlich nur privat, Konzerne hätten ja nichts davon) gibt es.
Versuchsaufbau
Uns stand kein Hochspannungsgenerator zur Verfügung. Jedoch ein Netzteil, das immerhin über 37 Volt lieferte. Bei 2,5 cm Abstand der Kondensatorplatten ergibt sich eine Feldstärke von rund 15 Volt. Diese Spannung ist mehr als 100-mal kleiner als in den Versuchen von Ciba-Geigy.
Der Effekt dürfte also nur sehr gering bis gar nicht eintreten.
So legten wir 3 Gruppen mit je 100 Kresse Samen an.
Eine Gruppe wurde 68 Stunden im trockenen Zustand dem Feld ausgesetzt, eine Gruppe während des Wachstums die ersten 6 Tage und eine Gruppe ohne elektrisches Feld.

Ergebnisse
Im direkten Vergleich zeigt sich ein merkbarer Unterschied bei den 3 Gruppen.

Gegen Ende wurden die Kressepflanzen abgeschnitten und ausgezählt.
Während die Anzahl der gekeimten Pflanzen ungefähr gleich war, unterschieden diese sich jedoch in Wachstumshöhe.
- Die Gruppe, die dem elektrischen Feld während des Wachstums ausgesetzt war, wuchs am höchsten.
- Die Gruppe, die dem elektrischen Feld vor dem Wachstum ausgesetzt war, wuchs am flachsten.
- Die Kontrollgruppe lag in der Mitte.
| Kontrollgruppe | 63 von 100 keimten | 8 hoch | 55 normal |
| e-Feld vor Wachstum | 72 von 100 keimten | 13 hoch | 59 normal |
| e-Feld während Wachstum | 68 von 100 keimten | 23 hoch | 45 normal |
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Fehlerbetrachtung und Fazit
Auch in diesem Versuch wurden andere wachstumsbeeinflussenden Faktoren wie Wasser und Licht sehr genau kontrolliert. Zudem ist es bereits allgemein bekannt, dass elektrische Felder das Wachstum von Pflanzen beeinflussen.
Umso erstaunlicher ist die stetige Behauptung, das elektrische Felder keinen Einfluss auf den Menschen haben (Thema e-Smog).
Eine Artenveränderung wie bei Ciba-Geigy konnten wir nicht feststellen. Allerdings hatten wir auch nicht annähernd die entsprechenden Feldstärken.
Es zeigt sich ein interessantes Untersuchungsgebiet. Leider fehlt uns zurzeit einfach ein Generator für entsprechende Feldstärken.
Bücher zum Thema Experimente und elektrische Felder:
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